Lorena Madrid
Mezzosopran

 Neuigkeiten

Hier bin ich live zu Sehen und zu Hören...

05.01.2020
Schneemädchen
Kulturhalle Langemarkstraße 1-3 41539 Dormagen Schneemädchen “Snegurochka”: Ines Vinkelau/ Lisa Neitzke Waldgeist Ljeschi: Lisa Neitzke/ Mauricio Virgens Väterchen Frost & Zar: Andrew Young Lel: Moritz...   mehr
14.02.2020
Münchner Philharmoniker- Holst/ Williams
Gasteig - Philharmonie München Rosenheimer Str. 5 81667 München Chor und Orchester der Philharmonie München Leitung: Krzysztof Urbański   mehr
15.02.2020
Münchner Philharmoniker- Holst/ Williams
Gasteig - Philharmonie München Rosenheimer Str. 5 81667 München Chor und Orchester der Philharmonie München Leitung: Krzysztof Urbański   mehr
16.02.2020
Münchner Philharmoniker- Holst/ Williams
Gasteig - Philharmonie München Rosenheimer Str. 5 81667 München Chor und Orchester der Philharmonie München Leitung: Krzysztof Urbański   mehr
01.04.2020
Mignon- AUFGRUND DER CORONAPANDEMIE ABGESAGT!!!
Bayerische Staatsoper Cuvilliés-Theater Residenzstraße 1 80333 München Musikalische Leitung: Pierre Dumoussaud Inszenierung: Christiane Lutz   mehr
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09.11.2019

Gesten der Poesie- Klassische Lieder aus Japan, Kolumbien und Europa

19:30 Uhr
Roncalli-Haus
Kirchenstraße 10
82327 Tutzing

Das Lied als kultureller Bestandteil ist so alt wie die Menschheit selbst und hat bis zum heutigen Tag nichts von seiner Magie eingebüßt. Das Bedürfnis zu Singen und seine Empfindungen zu Teilen ist ein universelles Phänomen und hat auf der ganzen Welt in allen Kulturräumen zu allen Zeiten zu einem unzählbaren Schatz geführt. Durch das Liedgut können wir geschichtliche Ereignisse rekonstruieren, das Denken und Fühlen zurückliegender Menschheitsgenerationen nachempfinden sowie gesellschaftlichen wie politischen Systemen nachspüren. Egal ob Kunst- oder Volkslied, etwas Gestisches liegt zweifelsohne im Gesang, weshalb bereits in der Antike in hohem Maße an theatralischen Mischformen experimentiert wurde und in allen Epochen seine Spuren hinterließ. Dabei ist die dem Gesang zugrunde liegende textliche Ausdeutung, egal ob illustrativ oder abstrakt, eine selbstverständliche Nebenentwicklung.

In unserem Programm, bestehend aus vokalen und instrumentalen Werken des 18. bis 20. Jahrhunderts, experimentieren wir mit der Zusammenstellung von Musiken aus drei verschiedenen Kulturräumen: Lateinamerika, Europa und Asien. Hierbei wollen wir Kunst- und Volkslied nebeneinander beleuchten und das Gestische in der Poesie (für uns liegt zweifelsohne der Instrumental- wie der Vokalmusik im gleichen Maße Poetisches zugrunde) auf verschiedene und exotische Weise aufzeigen. Da unsere Ensemblebesetzung in ihrer Farblichkeit besonders ist, haben wir unsere Programmwahl sehr sorgfältig erarbeitet und neben etablierten Werken auch

Raritäten aus Kolumbien, Deutschland, Japan und Frankreich zusammen getragen. Da das Lied als Konzertform im 21. Jahrhundert vermehrt aus den Konzertsälen entschwindet, ist es uns im besonderen Maße wichtig, dieses besondere Programm vor zu stellen.

Musik von Makihara, Kina, Arellano,
Posada, Brahms, Ravel u.a.

Lorena Madrid, Mezzosopran (Kolumbien)
Hans-Henning Ginzel, Violoncello und Komposition (Deutschland)
Asuka Kitamura, Klavier (Japan)
Serena Aimo, Flöte (Italien)



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